20.09.2011:
CLYDE, mittlerweile 9 Jahre alt, hat es in seinen ersten 7 Jahren nicht gut gehabt. Bei einem Massen-züchter musste er die Tage in einem Schweinestall verbringen. Dort war er ziemlich isoliert von der Umwelt, die sein heutiges Verhalten stark geprägt haben.
Clyde ist ein lieber Hund, der mit andern Hunden keine Probleme hat. Probleme hat er aber mit seiner Umwelt, da er ja nichts kannte. Alles Unbekannte verunsichert ihn stark und wenn das Unbekannte auch noch näher kommt, verfällt er in Panik. Beim Spazierengehen muss man also immer ein Auge auf ihn werfen, damit er nicht auf einmal die Strecke wieder zurück geht. Halsband ist ihm zuwider, anleinen kann man ihn gar nicht. Kommt er an eine Leine, kann er einfach nicht mehr laufen, seine Beine werden zu Gummi. Mittlerweile ist es soweit, dass er ohne Leine mit einem geht. Da er vorher so lange alleine war hat er jetzt Verlassensängste. Bei jedem Geräusch von außerhalb schlägt er dann an, und das kann dann auch schon mal anhaltend sein, allerdings wenn man zu Hause ist bellt er kaum. Insgesamt ist er im Haus ein ruhiger braver Hund. Empfindliche Nachbarn sollte man nicht haben. Im Haus, und dann noch am besten etwas erhöht sitzend gibt er sich innerhalb der Familie jetzt locker, er rollt sich übers Sofa voller behagen, man es kaum glauben das er draußen dann so eine Schissbüx ist. Da er nicht mit Leine laufen kann und nicht jeder sofort freies Gelände vor der Türe hat, ist bei ihm Haus mit Garten ein muss. Clyde geht keine Treppen. Über Leckerchen oder Schmusen kann man sein Herz erobern, soweit es irgendwie bei ihm geht. Auto fahren ist kein Problem. Merkwürdigerweise kann er auch alleine im Auto bleiben, ohne das er Terz macht.
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